Projekt “Offene Kirche am Ruhrtalradweg”

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Projekt “Offene Kirche am Ruhrtalradweg”

Ein neues Angebot der Pfarrgemeinde St. Marien nimmt Formen an: Ab Mai wird die St. Antonius-Kirche im Ortsteil Geisecke eine “Offene Kirche am Ruhrtalradweg”. Jeden Samstag zwischen Mai und Oktober soll die kleine Kirche für einige Stunden geöffnet sein. Jetzt werden “Gastgeber” gesucht!

Es sind nur wenige Hundert Meter vom Ufer der Ruhr und dem vielbefahrenen Ruhrtalradweg bis zur Pforte der 1935 gebauten St. Antonius-Kirche am Brauck. Vor allem die seltene Zollbaukonstruktion der heimelig-gewölbten Decke, das wunderschöne Altarbild, die Farbglasfenster mit den sieben Sakramenten – all’ dies kann in Ruhe genossen und erlebt werden. Radfahrer, aber auch Wanderer und Spaziergänger sollen nun samstags diese Kirche besuchen  können, sollen dort zur Ruhe kommen, vielleicht eine geistliche Pause machen, ein Anliegen vor Gott bringen. Was auch immer – ein kleines Team von sogenannten “Gastgebern” wird den Besuchern jeweils zweieinhalb Stunden zur Verfügung stehen.

Der Pfarrbezirk St. Antonius in Geisecke steht voll hinter dieser Idee, die aber ein Angebot der Gesamtgemeinde St. Marien darstellt. Für die ersten Wochen ab dem 4. Mai haben sich bereits “Gastgeber” aus verschiedenen Pfarrbezirken gemeldet, für die Zeit zwischen Juni und in den September hinein werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Es geht nicht darum, die Besucher zu bewirten oder Führungen durch die Kirche anzubieten. Zur Geisecker Gastfreundschaft gehört einfach nur Aufgeschlossenheit und Gesprächsbereitschaft. Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Offenen Kirche am Ruhrtalradweg hat, melde sich per Mail an die Adresse krehl@schwerterkirchen.de; am besten mit einem Wunsch für den Einsatztag. Telefonisch nimmt das Pfarrbüro in der Haselackstraße Meldungen entgegen (Tel. 16418).

Am Auftakt-Samstag dieser neuen Aktion, am 4. Mai, wird die Kirche zwischen 15 und 17.30 Uhr geöffnet sein. Um 17.30 Uhr wird es eine Heilige Messe gebenb, aber zuvor um 17 Uhr wied St. Marien-Pfarrer Peter Iwan Fahrräder segnen.

      

Mit diesem Angebot muss das kleine Steuerungsteam der Gemeinde noch Erfahrungen sammeln. Denkbar sind im späteren Verlauf je nach Besucherresonanz spezielle Angebote für die Fahrradfahrer oder Wanderer, Radtouren ab oder zur St. Antonius-Kirche, Musikdarbietungen, Lesungen und vieles mehr. Vielleicht reicht den meisten Besuchern aber auch das schlichte Angebot des stillen Ortes, an dem eine Kerze angezündet wird oder eine Fürbitte ins Gästebuch geschrieben wird. Man wird sehen…