72 Stunden: Hospiz-Teich ist Geschichte

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72 Stunden: Hospiz-Teich ist Geschichte

Tatsächlich nur 72 Stunden haben etwa 30 Schwerter Pfadfinderinnen und Pfadfinder gebraucht, um den Garten am Hopsiz in der Waldstraße aufzumöbeln. Unkraut wurde gejätet, ein Steinweg neu gelegt – und als Krönung wurde der alte Teich in einen Springbrunnenanlage umgebaut. Pfarrer Peter Iwan weihte das neue Stelen-Wasserspiel pünktlich  am Sonntagnachmittag.

Hospiz-Leiterin Marion Otremba ist überglücklich: „Der neue Garten ist eine wahre Wohlfühloase für unsere Gäste. Ich bin den Jugendlichen so dankbar. Und wie gut die sich bei uns benommen haben… Toll!“

Wie gut, dass die Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren fachkundige Anleiter hatten: Marc Weimann, von Kindesbeinen an schon Pfadfinder, ist gelernter Garten- und Landschaftsbauer; zusammen mit Marc Pötschke, ebenfalls seit frühester Jugend ein Pfadfinder und „Junior“ des Gartencenters in Lichtendorf, wurde der Garten seniorengerecht neu gestaltet.

Wasser plätschert jetzt aus drei Granitstelen, eine neue windgeschützte Freisitzfläche ist entstanden, viele Pflanzen wurden neu gesetzt. Das Gartencenter Pötschke stiftete einiges an Material und Gerät, auch die Firma Lategahn half – logisch, denn Alex Lategahn ist, man ahnt es, Pfadfinder…

A propos stiften: Die Katholische Akademie am Bergerhofweg erlaubte der Pfadfiunder-Truppe von Mittwoch bis Sonntag auf einer Akademie-Wiese zu zelten. Und zwar direkt unter dem Schlafzimmerfenster des Akadmieleiters Prälat Klasvogt. Die jungen Camper haben sich aber bestens benommen. Das Frühstück im Restaurant der Akademie hat sie zu großen Taten beflügelt.

Die Gemeinde stand und steht hinter der 72-Stunden-Aktion der Pfadfinder: Bei den Türkollekten nach den Heiligen Messen in Schwerter Kirchen kamen sage und schreibe 1400 Euro zusammen – gut angelegtes Geld, wie man im Hospizgarten sehen kann. Der wird im Rahmen der Aktion „Garten Eeden“ zugunsten der Hospiz-Kasse zu besichtigen sein.

Die 72-Stunden-Aktion wird vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam mit seinen Diözesan- und Jugendverbänden durchgeführt. „Uns schickt der Himmel“ heißt es, der Anspruch ist, die Welt in 72 Stunden ein kleines bisschen besser zu machen. Seit Mittwoch haben 85.000 Jugendliche 3400 Aktionen durchgeführt, und das in 45 verschiedenen Ländern von Argentinien bis Pakistan. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, waren diesmal die Schirmherrschaften.