50 Jahre Gemeindefest in Ergste

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50 Jahre Gemeindefest in Ergste

Der Pfarrbezirk St. Monika in Ergste feiert in diesem Jahr ein besonderes Gemeindefest: Genau 50 Jahre ist es nämlich her, dass die Ergster Katholiken erstmalig ihr Sommerfest auf Vickermanns Hof feierten. Dem soll am Sonntag, 25. August, beim diesjährigen Fest in besonderer Weise gedacht werden – immerhin waren es diese Sommerfeste, die zum Bau und Erhalt des Kirchengebäudes beitrugen. Die Begegnungen auf diesen Festen ermöglichten erst das heute noch rege Gemeindeleben im Ergster Pfarrbezirk. Den Geburtstag des Gemeindefestes soll also ganz besonders gefeiert werden, es wird für 11 Uhr zum Festgottesdienst in St. Monika am Kleinenberg eingeladen. Anschließend wird gefeiert, zu Preisen (fast) wie vor 50 Jahren. Wer noch Fotos oder andere Erinnerungsstücke hat von vergangenen Sommer- und Gemeindefesten, sollte diese unbedingt mitbringen. Es wäre schön noch einmal in alten Erinnerungen schwelgen zu können.

Im Herbst 1968, so kann Bernhard Vickermann heute noch erzählen, wurde bei einem Tanzabend die Idee geboren für die Ergster Katholiken eine eigene Kirche zu bauen. Man teilte sich nämlich damals noch die evangelische Johanneskirche mit den Ergster Protestanten. Ein Kirchbau- und Gemeindeförderwerk gab es schon, aber Mittel für einen Kirchbau bei weitem nicht. Die Familie Vickermann veranstaltete mit weiteren Ergster Familien von da an immer im Herbst vor der Ernte Sommerfeste auf dem Bauernhof, deren Erlöse den Grundstock für den Bau der heutigen Kirche St. Monika am Kleinenberg bildeten. Weitere Ei8nnahmequellen waren Karnevalspartys und ähnliche gesellige Beisammensein.

1973 konnte schon das Gemeindehaus am Kleinenberg eingeweiht werden, in dem auch die Messe gefeiert wurde. Der Saal war aber schnell zu klein, die Ergster hätten ihn einfach nur vergrößert, aber das Paderborner Erzbistum wollte lieber neue Kirchen bauen. Ein Architektenwettbewerb erbrachte das heutige, sehr moderne, aber auch funktionale Aussehen von St. Monika. 1987 konnte der Bau beginnen, etwa 4 Millionen Euro wurden verbaut. Mit stolzen 250.000 Euro konnten die Ergster sich mit ihrem Kirchbauwerk beteiligen – heute witzelt man, dass der schöne Kirchturm von den Ergstern allein bezahlt sein könnte…

Am dritten Advent 1989 wurde die Kirche eingeweiht, Orgel und Bänke beschafften und bezahlten die Ergster auch noch selbst.

Große Gemeindefeste werden mittlerweile auch in Ergste nicht mehr gefeiert, das Kirchbauwerk gibt es heute aber immer noch. Dessen Wirtschaften ist auch nötig, denn mittlerweile müsste das Gemeindehaus saniert oder besser neugebaut werden. Unter anderem ist das sehr beliebte Kino in Ergste, das eine cineastische Lücke in Schwerte füllt, eine der Haupteinnahmequellen.

Festprogramm:

11 Uhr Festhochamt in St. Monika mit Pfarrer Peter Iwan.

Anschließend buntes Programm, u.a. mit einem Diavortrag über das alte und neue Ergste.

Für Kinder werden „Spiele wie damals“ mit Ponyreiten angeboten.

Getränke und Speisen kosten einheitlich 1 Euro.