Die Neue: Gemeindeassistentin Judith Ecke

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Die Neue: Gemeindeassistentin Judith Ecke

Mit Menschen in all‘ ihren unterschiedlichen Facetten arbeiten, das möchte Judith Ecke beruflich tun. In Schwerte  hat sie dazu jetzt alle Möglichkeiten, sie ist die neue Gemeindeassistentin im Team der Hauptamtlichen der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien.

St. Marien konkurriert immerhin mit den Opernbühnen dieser Welt, denn Judith Ecke genoss eine klassische Gesangsausbildung und hat schon als Sängerin gearbeitet. Die große Oper war mal ihr Traum, bis sie ihr Weg über ein Freiwilliges Soziales Jahr in ein Kinderheim des Sozialdienstes katholischer Frauen führte. „Das hat mich so geerdet, hat mir wahre Wertigkeiten gezeigt und mich Demut gelehrt“, sagt die junge Frau.

Die 26jährige ist gebürtige Kielerin, ihre Eltern stammen aber aus dem Münstlerland, katholische Familientraditionen und kirchliches Umfeld sind ihr von Kindesbeinen an vertraut. Die Tochter eines Einzelhandelskaufmannes und einer Lehrerin lebte bis vor wenigen Jahren an der Ostsee in der Diaspora. Kiel gehört zum Bistum Hamburg, und das schickt wie alle Bistümer nördlich der Mainlinie seine Studenten der Religionspädagogik an die Katholische Hochschule nach Paderborn. Im Wintersemester 2014 begann dort ihre Ausbildung, die im Berufsbild der Gemeindereferentin enden wird.

Ihren Freund lernte sie übrigens in Paderborn kennen, der ist auch gerade Gemeindeasstistent, aber im nahen Herne. Judith Ecke wechselte vom Bistum Hamburg nach Paderborn, weil ihr der Ausbildungsweg hier besser gefiel.

Die ersten beiden Assistentinnen-Jahre verbrachte sie in Dortmund-Scharnhorst, das letzte Jahr vor der Abschlussprüfung wird sie in Schwerte leben und arbeiten. Mit der Aussicht sofort als Gemeindereferentin weitermachen zu können. Die Hälfte ihrer Arbeitszeit, das steht schon fest, wird sie sich der Senioren-Pastoral widmen. Darauf freut sie sich sehr. Ihre Bachelor-Arbeit hat sie über die liturgische Bedeutung des Kirchenchores geschrieben, da hat sie ihre Liebe zur Musik mit der Theologie verknüpft. Einen Kirchenchor wird sie in Schwerte aber nicht gründen: „Die Musik wird auch so an vielen Stellen in meiner Arbeit einen Stellenwert bekommen, da bin ich mir sicher“.

Was ihre Aufgaben mit den zweiten 50 Prozent ihrer Arbeitszeit sein werden, steht noch nicht fest. Im Januar wird es eine Klausurtagung der Hauptamtlichen in der Pfarrgemeinde St. Marien geben, spätestens dann wird ihr Geschäftsbereich klar sein.

Kurz vor der Aufnahmeprüfung zum Musikstudium doch noch die Kurve zur kirchlichen Arbeit genommen zu haben – ob das richtig war? Judith Ecke strahlt: „Ich habe es bis heute nicht bereut…“