Störmer & Friends: Tolle Festwoche!

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Störmer & Friends: Tolle Festwoche!

Die Konzertreihe „Störmer & Friends“, die sich St. Marien-Kantor und Dekanatskirchenmusikdirektor Michael Störmer anlässlich seines Dienstjubiläums – Störmer ist seit 40 Jahren Kirchenmusiker in Schwerte – gegönnt hat, war ein Hochgenuss für Musikfreunde jeglicher Couleur. Ganz sicher hätten alle Konzerte und die Messen mehr Publikumszuspruch verdient gehabt.

Einer der Höhepunkte war der rockige CrossOver-Abend, bei dem die ehrwürdige Marien-Orgel aus 2000 Pfeifen Klassiker wie ,as Motiv aus „Der Pate“, die Winnetou-Melodie oder Procul Harums „Whiter shade of pale“ intonisierte – angetrieben vom Beat des Schlagwerks von Michael Blaschke und verfeinert durch die Gitarrenriffs von Peter Blaschke. Michael Störmer demonstrierte virtuos in seinem mit Tasten, Hebeln und Registern vollgestopften Orgel-Cockpit, in dem einen Lufthansa-Kapitän schwindelig würde, was passiert wäre, wenn Jon Lord 1972 am Genfer See statt der Hammondorgel die gewaltige Marien-Orgel zur Verfügung gehabt hätte – das „Smoke on the water“ von Deep Purple war ein rockmusikalisches Hochamt. Ein bisschen stahl die wundervoll illuminierte Kirche mit Scheinwerfern, Nebel und Laserlicht der Musik die Show. Aber nur ein bisschen…

Kerstin Fabrys Saxophon in der ersten Sonntagsmesse der Festwoche, die Hohenlimburger Bonifatius- Schola in der Abschluss-Messe, dazwischen Querflöte mit Elsbeth Bihler, das Gitarren-Quartett aus Herne – das alles waren musikalisch hochwertige Beiträge zu einer wundervollen und dem seltenen Jubiläum angemessenen Festwoche. Die übrigens fast ohne förmliche Festreden und steife Feierlichkeit auskam, ganz im Sinne und im unkonventionellen Stil des Jubilars Michael Störmer. Allein das hochprozentige Präsent der Blaschke-Brüder zu Beginn des fulminanten CrossOver-Abends war in ein paar passende Worte gekleidet coram publico überreicht worden.