St. Marien hat jetzt ein Schutzkonzept und eine Präventionskraft

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St. Marien hat jetzt ein Schutzkonzept und eine Präventionskraft

In der Pfarrgemeinde St. Marien werden in vielen Bereichen Kinder und Jugendliche von Erwachsenen betreut: als MinistrantInnen, als SternsingerInnen, in den Vorbereitungskursen für die Erstkommunion oder für die Firmung, in Spielgruppen und Kinderwortgottesdiensten zum Beispiel. Mit Gemeindereferentin Eva Mehrens (Bild) hat die Gemeinde jetzt eine vom Bistum geschulte Präventionsfachkraft. Und die Gemeinde hat ein eigenes verfasstes Schutzkonzept.

Eva Mehrens, selbst Mutter von drei Kindern, ist gemeindeintern erste Ansprechpartnerin, wenn es um das Thema Übergriffigkeit oder gar Missbrauch geht: „Wir pflegen in unserer Gemeinde schon lange eine Kultur der Achtsamkeit, gerade deshalb ist es uns wichtig hier vor Ort in Schwerte ein System geschaffen zu haben, das Gefahrenquellen erkennt“.

Haupt- und ehrenamtlich in der Gemeinde tätige Erwachsene müssen ein aktuelles Führungszeugnis vorlegen und, sobald sie mit Kindern oder Jugendlichen zu tun haben, sich regelmäßig Fortbildungen unterziehen.

„Selbst wer nur einmal im Jahr drei Sternsinger-Kinder von Haustür zu Haustür begleitet, muss sich in einer Grundschulung mit Thema achtsamer Umgang beschäftigen“, sagt Eva Mehrens. Die Gemeinde signalisiert damit allen, dass sie Verantwortung für die Kinder tragen, mit denen sie zu tun haben.

Die Schwerter Pfarrgemeinde ist mit ihrem selbstverfassten Institutionellen Schutzkonzept schon sehr weit: „Das können uns noch viele andere Einrichtungen nachmachen, mit denen Kinder und Jugendliche zu tun haben“. So wird zum Beispiel jeder Mitarbeitende angehalten schon sexualisierte Sprache zu vermeiden beziehungsweise den Gebrauch zu unterbinden. Diskriminierung und Gewalt sind absolut tabu, müssen sofort thematisiert und nötigenfalls angezeigt werden.

Mehrens: „Wir sind jetzt gut ausgerüstet mit Leitlinien im Umgang miteinander und haben einen Verhaltenscodex“.

Hier das Schutzkonzept zum Download.