Sommergruß per Post

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Sommergruß per Post

Postkarten aus fernen Ländern oder von schönen Stränden landen in diesem Sommer wohl eher selten im Briefkasten. Die Corona-Ppandemie hat das gesellschaftliche und damit auch das kirchliche Leben seit März zumindest zeitweise zum Stillstand gebracht. Und auch wenn nun seit einigen Woche wieder Gottesdienste und Messen stattfinden, so sind doch viele andere Aktivitäten momentan noch nicht möglich.

„Das ist besonders für ältere Gemeindemitglieder nicht einfach“ sagt Judith Ecke, Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Marien Schwerte: „Viele fühlen sich isoliert, einsam und sehnen sich ihre liebgewonnenen Angebote und Aktivitäten zurück.“ Daher hat sie gemeinsam mit Susanne Hantschel vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF Schwerte) überlegt, wie man in Kontakt bleiben kann. Vieles aus dem gewohnten Gemeindeleben ist in die digitale Welt verlagert worden.

„Uns war schnell klar, dass diese Zielgruppe nicht immer einfachen Zugang zum Internet hat“ sagt Susanne Hantschel. „Deshalb entschieden wir uns für die gute alte Postkarte“. Fast 4000 dieser sommerlichen Grüße erreichten die katholischen Seniorinnen und Senioren in Schwerte. „Uns war wichtig, dass dieser Kontakt nicht nur einseitig verläuft“, fügt Judith Ecke hinzu. Die Angeschriebenen haben deshalb die Möglichkeit einen Teil der Postkarte abzutrennen und zurückzuschicken. Susanne Hantschel: „So erreichen uns die Wünsche, Grüße oder Anliegen. Und wenn die Resonanz gut ist, gibt es die nächste Postkarte vielleicht schon im Advent oder zu Weihnachten.“