Von Operngesang und Seniorenpastoral

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Von Operngesang und Seniorenpastoral

Sie hätte auch Opernsängerin werden können: Judith Ecke (kl. Bild) hat sich schon zuhause in Kiel für die Kirche als Arbeitgeber entschieden und hat nach dem Gesangsstudium noch Religionspädagogik in Paderborn studiert. Ihre letzte Ausbildungsstation war die Pfarrgemeinde St. Marien in Schwerte, dort arbeitete sie ein Jahr als Gemeindeassistentin – jetzt hat sie die letzte Prüfung abgelegt und darf sich Gemeindereferentin nennen. Und sie darf bleiben!

Natürlich hat sie längst schon ihre Stimme in Gottesdiensten in den Schwerter Kirchen eingesetzt, hat Kinderchöre und Instrumentalgruppen angeleitet und will auch im Kirchenmusik-Bereich arbeiten. Die Hälfte ihrer Arbeitszeit gehört aber der Senioren-Pastoral, da will sie den von der Schwerter Gemeinde schon vor der Pandemie eingeschlagenen Weg der Arbeit gegen die Vereinsamung von Menschen weitergehen.

Auch die Firmpastoral, also die Arbeit Heranwachsenden, gehört zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten.

Zusammen mit vier weiteren Kolleginnen wird Judith Ecke am 26. September im Hohen Dom zu Paderborn von Weihbischof Dominicus Meier OSB offiziell beauftragt, am 4. Oktober möchte die Schwerter Gemeinde sie mit einem kleinen Empfang ein bisschen feiern.

Dann wird Karolin Tiemann (23, großes Bild) auch dabei sein, sie stammt aus Schwerte, ist quasi ein „Eigengewächs“ der Gemeinde St. Marien – ein sehr seltenes noch dazu…

Karolin hat sich nach der üblichen Ministrantinnenkarriere und etlichen Aufgaben im Jugendbereich in Schwerte auch für die Kirche als Arbeitgeber entschieden. Bei den Franziskanerinnen in Salzkotten hat sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr gemacht, dann drei Jahre an der Katholischen Hochschule in Paderborn studiert und absolviert jetzt den praktischen Ausbildungsteil zwei Jahre lang als Gemeindeassistentin.

Karolin arbeitet im pastoralen Raum „Am Hagener Kreuz“, vorwiegend in der St. Bonifatius-Gemeinde in Hohenlimburg. Dort wird sie im ersten Jahr vor allem ihre schulische Ausbildung an der Gemeinschaftsgrundschule Im Kley am Standort Reh fortsetzen. Eine zweite und eine dritte Klasse unterrichtet sie da im Fach Katholische Religion. Kleinkinder-Gottesdienste, die religionspädagogische Arbeit in den Kindergärten und die Vorbereitung auf die Erstkommunion werden weitere Aufgabengebiete in Hohenlimburg sein. Im zweiten Jahr wird sie in der Gemeinde ihre Gemeindeprüfung ablegen. Nach den zwei Jahren dort wird Karolin für das letzte Jahr vor Ort in eine andere Gemeinde versetzt, da wird sie die letzte Prüfung machen und hoffentlich ihren endgültigen Arbeitsplatz finden.