Schwerpunkt FamilienKirche

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Schwerpunkt FamilienKirche

Aufbruch zu neuen Herausforderungen: Nach fast drei Jahrzehnten als Gemeindereferentin in Dortmund-Aplerbeck wird Ulrike Röwekamp jetzt das Team der Hauptamtlichen in der Pfarrgemeinde St. Marien verstärken. Die Expertin für Familienpastoral wird mit einer halben Stelle zuständig sein für die FamilienKirche St. Thomas Morus in Villigst.

Das Erzbistum Paderborn honoriert damit auch die Anstrengungen der Schwerter Gemeinde, für Kinder und Eltern attraktive Angebote zu machen. Die Villigster Kirche St. Thomas Morus eignet sich wegen der sehr weitgehend barrierefreien Architektur und der großzügigen gemeindeeigenen Grünflächen drumherum als FamilienKirche. Die Gemeinde vor Ort im Villigster Pfarrbezirk trägt die Umrüstung der Kirche mit.

Ulrike Röwekamp (55) ist aufgewachsen in Dortmund und Hagen, hat Religionspädagogik in Paderborn studiert, in Bielefeld gearbeitet und dann 28 Jahre in der Schwerter Nachbarschaft, in St. Ewaldi Dortmund gewirkt. In Hagen hat sie als Jugendliche der Neuaufbau der ökumenisch ausgerichteten Gemeinde in Helfe geprägt. Sie ist verheiratet, ihr Mann ist in der schulischen Ausbildung der Gemeindeassistenten und Priesteramtskandidaten im Erzbistum tätig. Beide haben drei erwachsene Kinder. Schwerte kennt Röwekamp gut, schließlich gehörte die Gemeinde St. Marien früher zum Dekanat Dortmund.

In Aplerbeck war die Familienpastoral über zwei Jahrzehnte ihr Schwerpunkt: „Ich habe so viele hilfreiche Erfahrungen gesammelt, damit möchte ich Familien die Chance einer christlichen Beheimatung ermöglichen und kirchliche Angebote für sie eröffnen“. Nach der Orientierungsphase in der Schwerter Pfarrgemeinde kann sie sich beispielsweise gut die Einführung von Minigottesdiensten für Familien mit kleinen Kindern vorstellen, das gab es in Schwerte lange nicht mehr.

Ulrike Röwekamp ist von den Möglichkeiten der FamilienKirche in Villigst begeistert – draußen wie drinnen können Eltern mit ihren Kindern Gemeinschaft erleben. In St. Thomas soll aber auch weiter generationen-übergreifend gearbeitet werden, vom Enkelkind bis zu den Großeltern sollen hier alle mitmachen können.

Elsbeth Bihler, die am Ende ihrer Zeit als Gemeindereferentin in der Pfarrgemeinde St. Marien die FamilienKirche aufgebaut hat, wird „ihr Baby“ in gute Hände übergeben, aber nicht ganz aus der Arbeit in Villigst aussteigen.

 

 

 

Elsbeth Bihler (li.) übergibt ihr Projekt FamilienKirche in neue hauptamtliche Hände. Gemeindereferentin Eva Mehrens (hinten) wird weiter in der Hauptsache für die Kommunion-Vorbereitung zuständig bleiben.