Innovationsprozesse | Katholische Kirchengemeinde St. Marien Schwerte https://www.schwerterkirchen.de Tue, 12 May 2026 17:17:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.schwerterkirchen.de/wp-content/uploads/2023/11/cropped-cropped-kath-kirche-schwerte-favicon-32x32.png Innovationsprozesse | Katholische Kirchengemeinde St. Marien Schwerte https://www.schwerterkirchen.de 32 32 Auf dem Weg in den neuen Seelsorgeraum https://www.schwerterkirchen.de/2026/05/12/auf-dem-weg-in-den-neuen-seelsorgeraum/ Tue, 12 May 2026 17:17:50 +0000 https://www.schwerterkirchen.de/?p=246415 Was beschlossen wurde, was sich verändert – und was das für uns bedeutet

Im Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ des Erzbistums Paderborn sind nach einer einjährigen Phase der Information, Beteiligung, Beratung und Abwägung zentrale Konkretisierungen vorgenommen und beschlossen worden. Viele Menschen aus Pastoralen Räumen, Gremien und Einrichtungen haben sich eingebracht – unter anderem in zwölf Regionalkonferenzen mit ca. 1.500 Teilnehmern, durch Voten lokaler Gremien und durch Rückmeldungen aus der Praxis der Pastoral vor Ort. Diese Erfahrungen und Einschätzungen sind in die Beratungen auf Bistumsebene eingeflossen. Der Diözesanpastoralrat und die Erzbischöfliche Leitungskonferenz haben nun die nächsten Weichenstellungen vorgenommen.

Damit steht fest: Das Erzbistum Paderborn wird künftig in 21 Seelsorgeräume gegliedert sein. Die meisten dieser Seelsorgeräume orientieren sich an den bisherigen Dekanatsgrenzen. In zwei Regionen gibt es abweichende Zuschnitte: Das Dekanat Bielefeld wird in die Seelsorgeräume Bielefeld und Lippe geteilt. Das Dekanat Hochsauerland-Ost wird in die Seelsorgeräume Bigge-Olsberg/Medebach-Hallenberg/Winterberg sowie Brilon-Marsberg geteilt. Die konkreten Zuordnungen werden in den veröffentlichten Übersichten dargestellt.

Unser Pastoraler Raum / die Pfarrei St. Marien, Schwerte, gehört künftig zum Seelsorgeraum Unna. Der Seelsorgeraum Unna entspricht dem heutigen Dekanat Unna.

Seelsorgeräume werden zum neuen Kirchenjahr errichtet
Die neuen Seelsorgeräume werden zum 1. Advent 2026 errichtet. Damit beginnt eine Übergangszeit, in der die neuen Räume auf ihre pastoral-inhaltliche Ausgestaltung vorbereitet werden. Wichtig ist: Mit der Errichtung der Seelsorgeräume ist nicht automatisch entschieden, welche Gottesdienste, Gebäude oder Angebote sich vor Ort verändern. Diese Fragen werden in den kommenden Schritten im Seelsorgeraum und mit dem Start der jeweiligen Leitungstrios beraten und gestaltet.

Auch der Dienst der bisherigen Pfarrer, Pfarradministratoren und Pfarrbeauftragten sowie der Pastoralteams endet nicht direkt mit der Errichtung der Seelsorgeräume. Die Übergangsleitung wird in der Regel durch die Dechanten wahrgenommen. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, die neuen Räume vorzubereiten, die Beteiligten zusammenzuführen, Prozesse zu ordnen und die nächsten Schritte zu begleiten.

 

„Ankerzeit“ startet
Zur Übergangsphase gehört auch eine geistliche Dimension. Von Advent 2026 bis Advent 2027 ist eine sogenannte „Ankerzeit“ vorgesehen. In dieser Zeit sollen sich haupt- und ehrenamtlich Engagierte sowie weitere Interessierte in den neuen Seelsorgeräumen besser kennenlernen, geistliche Angebote wahrnehmen und über Glaubenserfahrungen ins Gespräch kommen. Die Ankerzeit soll helfen, die Veränderungen nicht nur organisatorisch, sondern auch geistlich mitzuvollziehen und sich zu verorten.

Denn mit der Neuordnung soll im Erzbistum Paderborn auch ein missionarischer Aufbruch möglich werden. Es geht nicht nur darum, Strukturen an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Es geht darum, Kirche stärker von ihrer Sendung her zu denken: Wie erreicht die Kirche Menschen heute? Wo brauchen Menschen Nähe, Trost, Orientierung, Gemeinschaft und Glaubenszeugnis? Wie kann Kirche auch künftig ansprechbar und verlässlich sein? In welchen Lebensphasen lassen sich Menschen von der christlichen Botschaft berühren und wer sind wir als Kirche von Christus her?

Eine Pfarrei pro Seelsorgeraum
Perspektivisch soll ein Seelsorgeraum in der Regel aus einer Pfarrei bestehen. Das hat vor allem rechtliche und organisatorische Gründe: Wenn es innerhalb eines Seelsorgeraums möglichst nur eine Pfarrei gibt, werden Zuständigkeiten klarer, Entscheidungswege einfacher und Verwaltungsstrukturen schlanker. Der Weg dorthin erfolgt schrittweise; nicht alle Pfarreien werden zu einem Stichtag errichtet. Erste Fusionen von Kirchengemeinden sind ab 2028 vorgesehen.

Der Seelsorgeraum ist die zentrale Bezugsgröße. Er beschreibt einen klar umrissenen Raum, in dem Pastoral, Personal, Verwaltung und Verantwortung neu geordnet werden. Seelsorge soll weiterhin möglichst nah bei möglichst vielen Menschen sein: in Gemeinden, Kirchorten, Einrichtungen, Gruppen, Initiativen und an Orten, an denen Menschen Glauben, Gemeinschaft, Hilfe und Begleitung erfahren.

Dafür sollen im Seelsorgeraum lokale Verantwortungsstrukturen ausgebaut werden – sogenannte Substrukturen. Dort wird das kirchliche Leben vor Ort wie bisher vor allem ehrenamtlich inhaltlich und organisatorisch verantwortet: zum Beispiel für Gottesdienste, Gruppen, soziale Angebote, Einrichtungen, Gebäude oder konkrete Aufgaben am Ort.

Auch die Gremienarbeit wird sich weiterentwickeln. Der Kirchenvorstand und der Rat der Pfarrei werden künftig auf den gesamten Seelsorgeraum blicken, etwa bei Fragen zu Gebäuden, Finanzen, Verwaltung und pastoralen Rahmensetzungen. Zugleich soll Verantwortung vor Ort nicht verloren gehen. Was vor Ort entschieden werden kann, soll auch weiterhin vor Ort entschieden werden. Zu spezifischen Themen und in den lokalen Substrukturen wie den Ortsgemeinden werden Engagierte wie bisher konkrete Aufgaben übernehmen – mit möglichst großem Gestaltungsspielraum, Beauftragung und Budget für das kirchliche Leben vor Ort.

Leitungstrio für jeden Seelsorgeraum
Nach der Übergangszeit soll die Leitung der Seelsorgeräume kooperativ wahrgenommen werden: durch ein Leitungstrio aus Pfarrer, Pastoraler Koordination und Verwaltungsleitung. Damit werden pastorale, administrative und koordinierende Verantwortung enger miteinander verbunden. Die Leitungstrios starten schrittweise in Kohorten und werden in eine enge Zusammenarbeit mit dem Rat der Pfarrei und dem Kirchenvorstand einsteigen.

Das multiprofessionelle Pastoralteam wird perspektivisch auf Ebene des Seelsorgeraums bzw. der dann errichteten Pfarrei agieren. Das bedeutet: Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie weitere pastorale Mitarbeitende arbeiten für den gesamten Seelsorgeraum und zugleich stärker zu vereinbarten thematischen Schwerpunkten. Dafür sollen Orte und Angebote klarer profiliert werden und das Zusammenwirken von pastoralem Personal und Engagierten (u.a. an den verlässlichen Orten) weiter abgestimmt werden.

Viele „verlässliche Orte“ und ein „Pastorales Zentrum“
Eine wichtige Rolle spielen dabei „verlässliche Orte“. Das können Kirchen, Einrichtungen, soziale Orte, Gruppen, Verbände, Kitas, Schulen oder andere kirchliche Orte sein. Sie können lokal oder thematisch geprägt sein und hauptberuflich und/oder ehrenamtlich getragen werden. An solchen Orten finden Menschen dauerhaft z.B. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, Begleitung, Gottesdienste, Gemeinschaft oder Angebote zu wichtigen Lebensthemen.

In jedem Seelsorgeraum wird es außerdem ein „Pastorales Zentrum“ geben. Dort sollen das Pastoralteam und die Verwaltung zukünftig verlässlich erreichbar sein; außerdem sollen dort zentrale pastorale Angebote, Eucharistie, Sakramente und liturgische Vielfalt gebündelt werden.

Um das Engagement vor Ort zu fördern, sollen in jedem Seelsorgeraum Ressourcen für Engagementförderung bereitgestellt werden – etwa durch Investitionen in Begleitung, Qualifizierung, Fortbildung und spirituelle Stärkung. Zudem wird pro Seelsorgeraum eine hauptberufliche/ein hauptberuflicher Engagementförderer zusätzlich eingesetzt werden.

Verwaltung auf Bistumsebene wird neu geordnet
Parallel zur Pastoral wird auch die Verwaltung im Erzbistum Paderborn neu geordnet. Dieser Umbau folgt den Herausforderungen der Pastoral. Wenn Kirche künftig in größeren Seelsorgeräumen arbeitet, wenn Aufgaben komplexer werden und Ehrenamtliche vor Ort entlastet werden sollen, braucht es eine Bistumsverwaltung, die professionell unterstützt.

Deshalb werden Aufgaben wie Friedhofsverwaltung, Beschaffung, Immobilienverwaltung, Liegenschaften und IT neu geordnet und gebündelt. Ziel dieser neuen Bistumsverwaltung ist es, Doppelstrukturen abzubauen, Zuständigkeiten klar zu regeln und die Unterstützung für Kirchengemeinden und Einrichtungen verlässlicher zu machen sowie professionell zu erbringen. Für die Kitas im Erzbistum Paderborn wird eine Kita-Holding gegründet, unter der die drei Kita-gGmbHs zusammenarbeiten.

Digitale „Aktuelle Stunde“ am 21. Mai thematisiert Veränderungen
Auch wenn die grundlegenden Rahmensetzungen auf Bistumsebene erfolgt sind, ist damit nicht jede Detailfrage beantwortet. Vieles wird vor Ort weiter zu klären und zu gestalten sein: Welche Prioritäten setzen wir in der Seelsorge? Welche Schwerpunkte entstehen? Welche Orte übernehmen welche Aufgaben? Wie werden Engagierte gut begleitet? Wie bleiben Gottesdienste, Sakramente, Seelsorge und Gemeinschaft erreichbar? Wie werden Gebäude, Einrichtungen und Verantwortung vor Ort sinnvoll organisiert?

Über die nächsten Schritte informiert das Erzbistum unter anderem in einer „Aktuellen Stunde der Generalvikare“ am 21. Mai 2026 um 19.30 Uhr. Weitere Informationen, Hintergründe und Antworten auf häufige Fragen gibt es unter: bistumsprozess.de

Außerdem sind die wichtigsten Informationen in einem Flyer „Auf dem Weg zu den Seelsorgeräumen“ zusammengefasst.

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Vorerst keine gemeinsame Nutzung von St. Viktor https://www.schwerterkirchen.de/2026/03/20/vorerst-keine-gemeinsame-nutzung-von-st-viktor/ Fri, 20 Mar 2026 11:00:44 +0000 https://www.schwerterkirchen.de/?p=246170 Die im März 2025 von der Pfarrei St. Marien verabschiedete Immobilienvereinbarung sieht die Prüfung einer gemeinsamen Nutzung von kirchlichen Gebäuden vor. Viele kirchliche Gebäude können wegen der dramatisch sinkenden Kirchenmitgliederzahlen dauerhaft nicht mehr unterhalten werden. Darum ist die Schließung manches lieb gewordenen Treffpunktes im Gemeindeleben unumgänglich.

Damit lag der Gedanke nahe, dass evangelische und katholische Gemeinden sich miteinander abstimmen und entweder die katholische oder die evangelische Kirche erhalten und dann gemeinsam nutzen. Diese Frage wurde auch in Bezug auf die St. Marien-Kirche und die St. Viktor-Kirche intensiv erörtert.

Da die St. Viktor-Kirche die historische Stadtkirche ist, wäre sie der Ort der Wohngemeinschaft von evangelischer und katholischer Gemeinde geworden. Die katholische Gemeinde hätte sich von der St. Marien-Kirche mittelfristig getrennt. Dazu wird es vorerst noch nicht kommen. Für einen solch einschneidenden Schritt ist die Zeit noch nicht reif. Unabhängig von dieser Entscheidung wollen aber beide Gemeinden ihr ökumenisches Miteinander weiter vertiefen.

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Erste Skizze in zwei Varianten für den zukünftigen Gebäudebestand der Pfarrei https://www.schwerterkirchen.de/2024/09/20/erste-skizze-in-zwei-varianten-fuer-den-zukuenftigen-gebaeudebestand-der-pfarrei/ Fri, 20 Sep 2024 18:00:29 +0000 https://www.schwerterkirchen.de/?p=241288

Am 31. August hat die Projektgruppe im Immobilienberatungsprozess ihre erste Skizze vorgelegt, wie eine Anpassung des Gebäudebestands an die derzeitigen Bedarfe und Herausforderungen gelingen kann. Sie finden das erste Bild hier zum Nachlesen. Die Projektgruppe ist dankbar für Ihre Rückmeldungen und Anregungen zu dieser ersten Skizze, damit diese Skizze bis zu einer verbindlichen Entscheidung im April 2025 noch weiter bearbeitet werden kann und möglichst viele Argumente in die Abwägung einbezogen werden können.

Sie können Ihre Rückmeldung / Anregungen / etc. entweder per Email an zukunft@schwerterkirchen.de senden oder uns direkt über das folgende Formular mitteilen. Die erste Skizze ist auch in der geöffneten Kirche St. Marien (täglich 8.30 – 18.00 Uhr; vom 31.8. – 15.9.) ausgestellt. Dort besteht auch die Möglichkeit einer Rückmeldung über einen gedruckten Feedback-Zettel. Bitte bringen Sie Ihre Ideen ein! Nur so gelangen wir gemeinsam zu einer guten Lösung, wie die Verortung christlichen Lebens in Schwerte zukünftig aussehen kann.

Meine Rückmeldung zur ersten Skizze

In der ersten Feedback-Schleife waren bis zum 15.9. Rückmeldungen möglich. Diese werden nun durch die Projektgruppe gesichtet. Wir danken für die über 100 Einsendungen, die neue Aspekte und Argumente in den Entscheidungsprozess eingebracht haben. Über weitere Partizipationsmöglichkeiten informieren wir an dieser Stelle und wie gewohnt auch über die Marienmail. In jedem Fall verweisen wir schon jetzt auf die Diskussionveranstaltung mit dem überarbeiteten Bild am 17. Januar 2025 um 18.00 Uhr.

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Aktueller Stand im Immobilienberatungsprozess https://www.schwerterkirchen.de/2024/05/03/aktueller-stand-im-immobilienberatungsprozess/ Thu, 02 May 2024 22:00:43 +0000 https://www.schwerterkirchen.de/?p=240267 Nachdem am 15.4. die Auftaktveranstaltung zum Immobilienberatungsprozess in der Pfarrei St. Marien Schwerte stattgefunden hat, hat die Projektgruppe, die die Steuerungsverantwortung für den Prozess übernimmt, in einer Sitzung die Ergebnisse der Beiträge der etwa 50 Teilnehmenden gesichtet. Dabei sind die Herausforderungen des Prozesses und auch sehr konkrete Vorschläge deutlich geworden. Zentrale Herausforderung ist der Balanceakt zwischen einer etwaigen Fokussierung auf bestimmte Schwerpunktorte und der Ermöglichung von Treffpunkten in den einzelnen Pfarrbezirken – je nach konkretem Bedarf.

Experten-Team aus Paderborn erstellt Diskussionsgrundlage

Für einen nächsten Konkretisierungsschritt hat die Projektgruppe das dreiköpfige Experten-Team aus dem erzbischöflichen Generalvikariat, das den Schwerter Prozess begleitet, um die Erstellung einer Diskussionsgrundlage gebeten. Diese soll auf Grundlage der beim Bistum vorliegenden Finanzdaten, der Situation der pastoral genutzten Gebäude (Pfarrheime und Kirche) und im Blick auf die konkreten Rahmenbedingungen in Schwerte ein erstes realistisches Bild zur Diskussion gestellt werden. Diese Diskussionsgrundlage soll zur nächsten Sitzung der Projektgruppe Anfang Juni vorliegen. Sie wird dann von der Projektgruppe anhand der konkreten Perspektiven von vor Ort überarbeitet. So liegt dann – das ist die Planung – für die nächste öffentliche Beratung (am 31.08.2024; Termin bitte schon vormerken!) eine überarbeitete Diskussionsgrundlage vor, die eine neutrale und zugleich professionelle Außenperspektive (der Paderborner Expert:innen) mit den Erfahrungen und Kenntnissen aus Schwerte verbindet.

Info-Abende geben Einblick in Entscheidungsgrundlagen

Um eine größtmögliche Transparenz der Entscheidungsgrundlagen zu erreichen werden die drei Fachberater:innen darüber hinaus aus ihrer jeweiligen Expertise heraus Info-Abende anbieten. Diese richten sich sowohl an die Entscheidungsgremien der Pfarrei (Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand) und das Team der hauptberuflichen Seelsorger:innen als auch alle Interessierten. Es geht jeweils sowohl um die konkreten Rahmenbedingungen als auch um Inspirationen, die zum Weiterdenken anregen. Nicht zuletzt sind die Abende auch ein Realitätscheck für das was denk- und machbar ist; sowohl für die Nutzung von Gebäuden, die Finanzen als auch konkrete pastoral-seelsorgliche Initiativen und Projekte.

Folgende drei Termine sind geplant:

Di. 28.05.24, 19.00 Uhr Info-Abend „Bauen“ mit Friederike Walecki

Mo. 15.07.24, 19.00 Uhr Info-Abend „Finanzen“ mit Raphael Fortströer

Do. 01.08.24, 19.00 Uhr Workshop-Abend „Pastoral“ mit Nadine Nawa

Die Termine sind öffentlich und finden im Pfarrheim St. Marien (Goethestr. 22) statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Genaue Informationen zur inhaltlichen Gestaltung finden Sie an anderer Stelle auf der Homepage der Pfarrei.
Stets aktuelle Informationen zu den laufenden Innovationsprozessen in der Pfarrei finden Sie unter der Kategorie „Zukunft“.

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Immobilienberatungsprozess gestartet https://www.schwerterkirchen.de/2024/04/17/immobilienberatungsprozess-gestartet/ Wed, 17 Apr 2024 09:23:43 +0000 https://www.schwerterkirchen.de/?p=240013

Der Immobilienberatungsprozess in unserer Pfarrei ist mit einer Auftaktveranstaltung in der Pfarrkirche St. Marien am 15.4. gestartet. Gemeindemitglieder und Interessierte aus allen Pfarrbezirken erhielten dabei vom fünfköpfigen Beraterteam des Erzbistums, das eine Projektgurppe in der Pfarrei bei der Durchführung des Prozesses unterstützt, Informationen über den Aufbau des Prozesses und die Notwendigkeit den Gebäudebestand der Pfarrei zu reduzieren. Dabei geht es wesentlich um den Bestand der seelsorglich-pastoral genutzten Gebäude (vor allem der Gemeindeheime und Kirchen), deren Kosten angesichts insbesondere der rückläufigen Mitgliederentwicklung der katholischen Kirche und damit auch der Kirchensteuereinnahmen für die Pfarrei schon bald nicht mehr zu finanzieren sind. Künftige Mittelzuweisungen des Erzbistums stehen dabei unter der Voraussetzung der deutlichen Reduzierung des Gebäudebestands.

Prozess des Neu-Denkens und des Abschieds von Vertrautem

Trotzdem ist dieser Prozess kein reiner Abbauprozess in Bezug auf Immobilien, es geht ihm um eine neue Akzentsetzung, ein Neu-Denken von Kirche vor Ort in Schwerte. Die Grundperspektive des Prozesses ist nicht der Rückzug, sondern der Neu-Bezug auf die Stadt und ihre Menschen, die Christinnen und Christen heute gleich welcher Kirchenbindung. Damit lautet die Grundfrage nicht: Wie erhalten wir möglichst viele Gebäude?, sondern: Wofür brauchen wir heute und in Zukunft welche Gebäude?
Davor steht die Frage: Wozu ist Kirche in Schwerte da? Deshalb haben die Verantwortungsgremien der Pfarrei (der Kirchenvorstand für die Finanzen sowie der Pfarrgemeinderat und das Pastoralteam für die grundlegende inhaltliche, pastoral-seelsorgliche Ausrichtung) schon im vergangen Jahr mit einer Überarbeitung der aus dem Jahr 2015 stammenden Pastoralvereibarung begonnen, die sich genau diese Frage gestellt hatte. Sie ist heute neu zu stellen. Und nur ausgehend von einem Antwortentwurf kann die Frage nach der Notwendigkeit von bestimmten Gebäuden beantwortet werden.

Vorschläge und Ideen der Teilnehmenden

Am Abend des 15.4. setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgiebig mit den Fragen auseinander und machten teils sehr konkrete Vorschläge für die Arbeit der in der Pfarrei gebildeten Projektgruppe. Diese Projektgruppe entwirft bis zu einem nächsten öffentlichen Treffen (am 31.8.24) aufgrund des bis dahin fertiggestellten Updates der Pastoralvereinbarung, der Rückmeldungen der Teilnehmenden vom 15.4. und einer möglichst breiten Datengrundlage über die Pfarrei, ihre Pfarrbezirke und Gebäude ein erstes Bild, wie Kirche in Schwerte zukünftig aussehen könnte. Dieses Bild dient am 31.8. dann zur Diskussion und weiteren Überlegungen mit allen Interessierten. Den Termin gerne jetzt schon vormerken.

Prozess lebt von Ihrer Beteiligung

Der gesamte Prozess setzt auf eine breite Beteiligung und ist dankbar für jede Idee und jede (gerne auch kritische) Begleitung des Prozesses. Bringen Sie sich gerne ein!

 

Kommende Termine und aktuelle Informationen

Die aktuellen Informationen zu den beiden in unserer Pfarrei laufenden Innovationsprozessen, die Namen der Mitglieder der beteiligten Gruppen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf schwerterkirchen.de/zukunft

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Zukunftsprozess in der Pfarrei St. Marien läuft – Ideen erwünscht https://www.schwerterkirchen.de/2024/04/03/zukunftsprozess-in-der-pfarrei-st-marien-gestartet-ideen-erwuenscht/ Wed, 03 Apr 2024 18:00:47 +0000 https://www.schwerterkirchen.de/?p=239853 Im Rahmen des Immobilienberatungsprozesses des Erzbistums Paderborn erhalten alle Pastoralen Räume die Aufgabe und Chance, ihren Immobilienstand kritisch zu hinterfragen und mit einem neuen Konzept fit für die Zukunft zu machen. Die Pfarrei St. Marien Schwerte hat sich auch auf diesen Weg gemacht und ist mit einer Auftaktveranstaltung, zu der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Pfarrbezirken und aus der interessierten Stadtgesellschaft in die St. Marienkirche an der Goethstr. gekommen sind, in den 12-15 Monate dauernden Innovationsprozess eingestiegen.

Immobilienstrategie stellt die Weichen für eine zukünftige Nutzung

Der Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn geht es einerseits darum, Gebäudefläche zu reduzieren. Andererseits sollen Pastorale Räume die Möglichkeit erhalten, eigene, passende Konzepte umzusetzen, die kirchliches Leben und pastorale Angebote in idealer Weise vereinen. Das Erzbistum fördert die Maßnahmen finanziell und begleitet die Akteurinnen und Akteure vor Ort mit gezielter Beratung.

Die Pfarrei St. Marien hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht. In den kommenden Wochen wird zunächst das interdisziplinäre Team Immobilienberatung Gespräche führen und die Verantwortlichen in der Pfarrei St. Marien auch bei den nächsten Schritten begleiten. Dafür ist eine Projektgruppe gebildet worden, deren Aufgabe es ist, den Entscheidungsprozess in der Pfarrei zu steuern, d.h. Beteiligungsmöglichkeiten für Gemeindemitglieder und Interessierte zu schaffen, sodass eine gute Entscheidungsgrundlage geschaffen wird.

Allen Beteiligten ist klar, dass der gesamte Prozess ein hohes Maß an Geduld erfordert. Um die größtmögliche Nachhaltigkeit zu erreichen, müssen möglichst alle Eventualitäten in Augenschein genommen werden und es gilt, die Einzelschritte stetig zu evaluieren. Wir sind davon überzeugt, dass das große Engagement auf allen Seiten dazu führen wird, dass der Zukunftsprozess der Pfarrei St. Marien neue Perspektiven eröffnet. Weil es uns nur dann gelingen wird, am Ende die bestmöglichen Lösungen für die Kirche vor Ort in Schwerte zu finden, wenn möglichst viele ihre Ideen und ihr Engagement einbringen, ist es uns wichtig, diesen Prozess durch stetige Information und größtmögliche Transparenz so partizipativ wie möglich zu gestalten.

Stets aktuelle Informationen, Termine und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Pfarreihomepage unter www.schwerterkirchen.de/zukunft

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