In einem feierlichen Festhochamt hat Pastor Benno Marker am Laetare-Sonntag (15. März) in Westhofen sein diamantenes Priesterjubiläum gefeiert. Das Bild zeigt ihn in der Mitte mit den Ministrierenden und Pfarrer Guido Bartels (links) sowie Pfarrer i.R. Peter Iwan (rechts). Auf dieses Fest blickt Pastor Marker dankbar zurück. Von Herzen dankt er allen, die so zahlreich an der Eucharistiefeier sowie am anschließenden Empfang teilgenommen und diesen besonderen Tag mit ihm geteilt haben.
Dankbar ist er auch den vielen Menschen, die ihm aus nah und fern ihre Glück- und Segenswünsche übermittelt haben. Die Verbundenheit und Wertschätzung, die ihm dabei entgegengebracht wurden, haben ihn tief berührt. Mit großer Freude blickt er auf die zahlreichen Geschenke: die vielfältigen leiblichen Gaben an Speisen und Getränken, die – so sagt er mit einem Schmunzeln – es ihm in der Fastenzeit nicht gerade leicht machen, Maß zu halten, sowie die geistlichen Geschenke in Form anregender Bücher, über die er sich sehr freut. Augenzwinkernd bemerkte er beim Blick auf den Geschenketisch, dass es wohl eigentlich eines kleinen Lastwagens bedurft hätte, um die Fülle an Geschenken in seine Wohnung im dritten Stock zu transportieren.
Ein besonderer und herzlicher Dank gilt schließlich allen, die mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und mit viel Liebe zum Detail zum Gelingen des Festtages beigetragen und ihm eine so würdevolle und unvergessliche Feier bereitet haben.
Benno Marker wurde am 5. März 1966 zum Priester geweiht. Nach sieben Jahren als Vikar in Drolshagen (Kreis Olpe) kam er 1973 nach Schwerte, wo er zunächst ebenfalls als Vikar tätig war. Später wurde er als Pfarrvikar Leiter der seinerzeit noch eigenständigen Pfarrvikarie St. Petrus in Westhofen mit Einsatz auch in den anderen Kirchen der Pfarrei St. Marien. Dort blieb er bis zu seinem Ruhestand und war so über 35 Jahre seines priesterlichen Wirkens mit Westhofen verbunden.
Zur Feier waren auch Gemeindemitglieder aus seiner ersten Wirkungsstätte angereist: Dort übernahm er früh Verantwortung, als er als Neupriester kurzfristig am Weißen Sonntag – nur wenige Wochen nach seiner Weihe – für den erkrankten Pfarrer einspringen und mit mehr als 100 Kindern die Erstkommunion feiern musste. Dass diese Erstkommunionfeier geglückt sein muss zeigt sich darin, dass der Kontakt zu den damaligen Kommunionkindern bis heute gehalten hat: Einige seiner damaligen Kommunionkinder waren bei der Festmesse zugegen, die Benno Marker gemeinsam mit Pfarrer Guido Bartels und Pfarrer i. R. Peter Iwan gefeiert hat.
Nach Ostern geht es dann für Pastor Marker noch einmal an die alte Wirkungsstätte in Drolshagen: Der Kommunionjahrgang 1966 hat ihn eingeladen mit ihnen zusammen die die Jubiläumskommunion zu feiern.

