Beim Messedienen geht es nicht einfach darum, dem Priester die Arbeit zu erleichtern, indem ihm Hostienschale, Kelch, Wein und Wasser gebracht werden – oder die Gläubigen bei der Wandlung durch Schellen darauf hinzuweisen, dass sich jetzt die entscheidende Handlung vollzieht, bei der es besonders aufmerksam zu sein gilt. Messdienerinnen und Messdiener repräsentieren vielmehr zeichenhaft (ausgedrückt durch ihre besondere Kleidung) – und zusammen mit den weiteren liturgischen Diensten wie Lektorin, Lektor, Kantorin, Kantor, Kommunionhelferin und Kommunionhelfer – das gesamte Volk Gottes, das sich im Altarraum um Jesus – repräsentiert durch das geweihte Amt (Bischof, Priester, Diakon) – versammelt. In diesem Zusammenspiel wird deutlich, dass es in der Kirche um die Beziehung Gottes zu uns Menschen geht. In diesem Sinne drückt eine Messe mit Messdienerinnen und Messdienern noch einmal stärker in zeichenhafter Weise aus, wie Gott uns begegnet, welche Würde uns Menschen verliehen ist und worauf wir hoffen dürfen. So freut sich die Pfarrei St. Marien über die Aufnahme zweier neuer Messdiener in die hiesige Messdienergemeinschaft, die all das durch ihren Dienst sichtbar macht. Die Aufnahme findet am Samstag, den 28.02.2026, in der Messe um 19 Uhr statt.

