Atempause für gestresste Eltern – wiederholungsreif!

Unter der Leitung von Gemeindereferentin Eva Mehrens hat ein kleines Team eine ökumenische Andacht für gestresste Eltern erarbeitet und angeboten. Im illuminierten Seitenschiff der ansonsten dunklen Pfarrkirche St. Marien war eine Atmosphäre der Geborgenheit und der Ruhe entstanden. Kerzenlicht und wenige Strahler erhellten den Raum, die Bänke waren gut gefüllt.

Pfarrer Achim Dreesen und Kirchenmusikerin Jessica Tonn, beide von der evangelischen Kirchengemeinde, waren an der Gestaltung der Andacht beteiligt. Texte und Gebete lasen Carina Dziuron, Eva Mehrens und Martin Krehl. Pfarrer Dreesen und Eva Mehrens boten in der kleinen Taufkapelle noch den persönlichen Segen an, von dem rege Gebrauch gemacht wurde.

Ohne eine Atempause und die Gewissheit immer bei Gott und mit Gott zu sein, sind schwere Zeiten in der Pflege oder herausfordernden Begleitung von Kindern mit Beeinträchtigungen, Handicaps und Krankheiten kaum zu ertragen. Es muss Hilfe gesucht und gefunden werden, oft hilft aber auch eine Besinnung auf sich selbst, eine Pause vom Alltag, eine Zeit ohne Anforderungen.

Zweige in einer Vase wurden von den Andachtsbesucherinnen und -besuchern mit selbstbeschrifteten Blüten geschmückt, die Vase wird über die Osterzeit in der Pfarrkirche stehenbleiben. Ebenso die kleine verschlossene Schatzkiste, in der Wünsche, Sorgen, Gedanken und persönliche Gebete an Gott aufbewahrt werden.

Diese kleine Atempause als ökumenische Andacht wird mit Sicherheit Fortsetzungen finden.