Am 23. Juli haben sich die Hauptberuflichen aus Pastoralteam und Pfarrbüro zu einem gemeinsamen Betriebsausflug aufgemacht. Ziel war zunächst die Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen. Dort erhielten die Mitarbeitenden unter sachkundiger Führung einen Einblick in die beeindruckende Zechen-Anlage und die Hintergründe ihrer Architektur. Der seinerzeit renommierte Architekt Paul Knobbe hatte sie 1898 im Auftrag der Gelsenkirchener Bergwerksgesellschaft als eine Art „Musterzeche“ entworfen, die nicht nur ein Ort der Arbeit, sondern auch der Repräsentation war. Der Gesamtentwurf folgte dem Konzept einer barocken Schlossanlage, in deren Mittelpunkt hier das Verwaltungsgebäude stand, gewissermaßen ein modernes, kapitalistisches Schloss der Bergbaus. Die Führung ging weiter durch Lohnhalle und Waschkaue und endete an der beeindruckenden Maschinenhalle mit seinem weit über Dortmund hinaus bekannten Jugendstilportal. Diese Maschinenhalle entstand nur wenige Jahre später, wurde jedoch anders als ursprünglich geplant nicht massiv und historistisch ausgeführt wie der Rest der Anlage, sondern in moderner Eisenfachwerk-Konstruktion.
Den Nachmittag verbrachten die Mitarbeitenden dann noch im Dortmunder Westfalenpark, sodass Zeit und Raum für Austausch und Gespräche war.

