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Klimafasten 2024

Die Pfarrei St. Marien lädt ein, sich in diesem Jahr an der Aktion „Klimafasten“ zu beteiligen, einer ökumenischen Aktion, die von zahlreichen katholischen und evangelischen Institutionen (u.a. auch dem Erzbistum Paderborn) getragen wird. Klimafasten lädt dazu ein, den Klimaschutz in den Fokus der eigenen geistlichen Gestaltung der Fastenzeit zu stellen. Dafür gibt es beginnend am Aschermittwoch für jede der sieben Wochen der Fastenzeit hier einen Impulstext.

Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn

Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn

Die Universität Paderborn hat am 12. März 2026 die unabhängige Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Die Studie wurde vom Erzbistum Paderborn 2019 beauftragt. 2018 hatte die bundesweite MHG-Studie das Ausmaß des Missbrauchs innerhalb der Katholischen Kirche in Deutschland deutlich gemacht. Daraufhin haben viele deutsche Bistümer unabhängige Studien initiiert, um sexuellen Missbrauch in ihren Diözesen aufzuarbeiten – so auch das Erzbistum Paderborn.

Seit 2020 hat die unabhängige Studie die Amtszeiten der früheren Paderborner Erzbischöfe Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt (1941–2002) untersucht. Das Projekt wurde geleitet von Professorin Dr. Nicole Priesching und Dr. Christine Hartig, beide vom Lehrstuhl für Kirchen- und Religionsgeschichte. 2023 wurde das Forschungsprojekt um die Amtszeit von Erzbischof em. Hans-Josef Becker (2003–2022) erweitert – die Ergebnisse dieses Teilprojekts werden voraussichtlich 2027 publiziert.

Auf der Grundlage umfangreicher Archivanalysen und durch Interviews mit Betroffenen und Zeitzeugen hat die Studie das Ausmaß des Missbrauchs, Gewalterfahrungen der Betroffenen, Reaktionen kirchlicher Verantwortlicher sowie strukturelle Bedingungen innerhalb der Kirche aufgearbeitet. Im Teilprojekt zur Amtszeit von Erzbischof em. Becker werden auch die Umsetzung und Wirkung des 2002 initiierten Verfahrens zum Umgang der Kirche mit Betroffenen, die Selbstorganisation der Betroffenen und Änderungen in der medialen Berichterstattung berücksichtigt.

 

Übersicht Informations- und Dialogangebote

Die Ergebnisse der Studie bewegen Menschen auf unterschiedliche Weise. Deshalb bietet das Erzbistum Paderborn vielfältige Informations- und Dialogformate an.

Hotlines

Mitarbeitende des Erzbistums sind über verschiedene Hotlines erreichbar:

  • Zentrale Gesprächshotline zur Studie: 05251-125-4444
    Am 12.03. von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr; vom 13.03. bis 26.03.2026 (inkl. der Wochenenden) 10 – 20 Uhr
  • Beschwerde- und Dialoghotline: 05251-125-1125
  • Telefonseelsorge: 0800 / 111 0111 oder 0800 / 111 0222, www.telefonseelsorge.de
  • Hotline für Medienanfragen und Pressekontakt: 05251-125-1558, pressestelle@erzbistum-paderborn.de

Anlaufstellen und Hilfsangebote

  • Bei Fragen zur Aufarbeitung und bei allen Meldungen von Betroffenen hilft das Team Intervention im Erzbischöflichen Generalvikariat weiter: 05251-125-1702, intervention@erzbistum-paderborn.de.
  • Unabhängige Ansprechpersonen: Gabriela Joepen, 0160 / 702 41 65, gabriela.joepen@ap-paderborn.de, Paderborn
    Dr. Martin Rehborn, 0170 844 50 99, missbrauchsbeauftragter@rehborn.com, Dortmund
  • Der Beauftragte für den Missbrauch geistlicher Autorität steht für Anfragen zur Verfügung: 05251 125-1289, fromme@erzbistum-paderborn.de.
  • Anliegen zum Thema Prävention beantwortet das Team Prävention: erzbistum-paderborn.de/praeventionsarbeit.
  • Menschen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben, finden eine Übersicht über Kontaktpersonen unter erzbistum-paderborn.de/anlaufstellen-betroffene.

Betroffene können zudem Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen – von der Seelsorge für Betroffene und ihre Angehörigen, über Hilfe bei der Therapieplatzsuche bis hin zur Beratungsformaten.

Homepage und Infobroschüre

Über Hilfsangebote für Betroffene und über die Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn informieren die Themenseiten unter www.erzbistum-paderborn.de/aufarbeitung. Die Broschüre „Informationen zum Umgang mit und zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Erzbistum Paderborn“ kann ergänzend im Shop des Erzbistums bestellt werden (https://shop.erzbistum-paderborn.de/).

Regionalveranstaltungen

Bei Regionalveranstaltungen in Dortmund, Schmallenberg und Rheda-Wiedenbrück geht die Bistumsleitung vom 15.-17. März 2026 gemeinsam mit der Betroffenenvertretung und dem Interventionsbeauftragten Thomas Wendland mit allen Interessierten in Austausch über die Studie.

  • Sonntag, 15. März 2026, 18 Uhr, Dortmund (Kongresszentrum, Goldsaal)
  • Montag, 16. März 2026, 19 Uhr, Schmallenberg (Stadthalle, Großer Saal)
  • Dienstag, 17. März, 19 Uhr, Rheda-Wiedenbrück (A2 Forum, Kleiner Festsaal).

 

Prävention in der Pfarrei St. Marien

Informationen für die Pfarrei St. Marien finden Sie an anderer Stelle auf der Pfarreihomepage.

Aufatmen können 2.0

Aufatmen können 2.0

Am 1. April, dem Mittwoch der Karwoche, laden Claudia & Arndt Büssing um 19 Uhr in die Kirche St. Monika in Ergste ein. Als vorösterliche Ermutigung in dunklen Zeiten erwarten die Teilnehmenden Lieder zum Zuhören und Mitsingen.

Elias Passavanti sorgt dabei mit Licht und Ton für eine besondere Atmosphäre. Außerdem verkaufen die Frauen der Gemeinde die traditionellen Osterlämmer. 

Rückblick auf den Weltgebetstag in St. Christophorus

Rückblick auf den Weltgebetstag in St. Christophorus

Am vergangenen Freitag haben wir mit ca. 25 Frauen und Männern in St. Christophorus den Weltgebetstag gefeiert. Gastgeberland war in diesem Jahr Nigeria. Eindrucksvoll haben wir von einem Land erfahren, in dem vielfach Angst und Gewalt vorherrschen, aber auch von Menschen, die sich diesem Leben mit viel Engegament stellen. Das Titelbild wurde erläutert und die drei ausgewählten Frauen rückten mit ihren Geschichten in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Ein besonderer Dank gilt Claudia und Arne Büssing. Sie haben mit ihrer Musik und ihrem Liedvortrag sehr zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen. Am Ende konnte wir Spenden in Höhe von 120 € auf das Konto des Weltgebetstages überweisen. Das anschließende Zusammensein im Gemeindehaus rundete den Abend ab. Wir freuen uns im nächsten Jahr auf das 100-jährige Jubiläum des Weltgebetstags.

Minigottesdienst in der FamilienKirche

Minigottesdienst in der FamilienKirche

Bei unseren Minigottesdiensten begleitet uns in diesem Jahr der Chamäleonvogel durch die Fasten- und Osterzeit. Am Sonntag, 22. März 2026 um 10.30 Uhr erzählt er uns, wie er mit Jesus ein ganz besonderes Brotwunder erlebt. Dazu sind Familien mit Kindern bis ca. 7 Jahren in die FamilienKirche Villigst herzlich eingeladen!

Wer mag, bleibt zum anschließenden Familientreff mit Kaffee und Spiel, Begegnung und Austausch. Dabei stellen wir auch das Buch „Der Chamäleonvogel“ und weiter Bücher zum Osterfest vor.

Gemeinsam mit dem Minigottesdienst-Team freut sich Gemeindereferentin Ulrike Röwekamp auf den gemeinsamen Gottesdienst und viele Begegnungen!

Die nächsten Minigottesdienste

  1. April 2026 | 31. Mai 2026 | 05. Juli 2026 | jeweils 10.30 Uhr
Chorprojekt für Pfingstmontag

Chorprojekt für Pfingstmontag

Für einen Projektchor werden Sängerinnen und Sänger gesucht. Am Pfingstmontag, 25.05.2026, soll in der Heiligen Messe um 11 Uhr in der Marienkirche, Schwerte, die Missa brevis in G-Dur (KV 140) erklingen: Ein Werk für Chor, Soli und Orchester.

Im April und Mai werden insgesamt sechs Probentermine angeboten, jeweils um 18 Uhr. Je nach Chorerfahrung ist die Teilnahme möglich, auch wenn nicht alle Proben wahrgenommen werden können.

Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich per E-Mail anmelden: andreas.feilen@schwerterkirchen.de

Erstmalig am Sonntag, 22.März

Erstmalig am Sonntag, 22.März

Der Alltag mit Kindern mit besonderen Herausforderungen, chronischen Erkrankungen ist oft ein unsichtbarer Kraftakt. Denn zwischen Therapieterminen, Gesprächen, Aushalten von Krisen, Regulieren, schlaflosen Nächten, Sorgen um die Zukunft, und dem ganz normalen Familienchaos leisten Eltern, Großeltern und Begleitende täglich Unglaubliches. Vieles davon bleibt im Verborgenen.

Diese ökumenische Andacht ist gedacht als Atempause und schenkt Raum zum Innehalten und Kraftschöpfen:
Ein geschützter Moment der Stärkung – für Herz, Seele und neuen Mut im Alltag, ein Ort zum Durchatmen.
Ein Ort, an dem Sorgen, Erschöpfung, Dankbarkeit und Hoffnung Raum haben dürfen.
Gemeinsam wollen wir Kraft tanken –
in der Stille, im Gebet, in Musik und im Austausch.
Wir möchten uns gegenseitig stärken und daran erinnern:
Du bist nicht allein.
Jeder Mensch ist willkommen – unabhängig von Konfession und Glaube.
Wir freuen uns auf dich.
Am Sonntag, den 22.03.2026 um 18.00 Uhr in der St. Marien-Kirche.

Dieses Angebot findet erstmalig statt, gestaltet von betroffenen Eltern und ist ein Testballon.

Wenn Du eine Idee oder Wunsch zu diesem Angebot hast, melde dich gerne bei eva.mehrens@schwerterkirchen.de 

Nicht irgendwo – sondern in der Mitte des Erzbistums

Nicht irgendwo – sondern in der Mitte des Erzbistums

Das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn ist ab sofort öffentlich zugänglich. Unter dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ wurde das interaktive Kunstwerk des Münchner Künstlers Christoph Brech am Montag, 2. März 2026, zunächst Betroffenen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern vorgestellt. In einer anschließenden öffentlichen Gedenkstunde hatte Interessierte
Gelegenheit, das Mahnmal erstmals auf sich wirken zu lassen. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz betonte, der Hohe Dom zu Paderborn sei ein Ort des Glaubens und der Geschichte – ein Ort der Identifikation für die Kirche von Paderborn. Dass das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt hier seinen Platz gefunden habe, sei gut so. Der Erzbischof konkretisierte: „Nicht irgendwo, sondern hier – in der Mitte des Erzbistums.“ Mit dem Mahnmal setzen das Erzbistum Paderborn gemeinsam mit dem Metropolitankapitel und der Betroffenenvertretung ein sichtbares Zeichen der Erinnerung und Mahnung.

Ein Tisch mit 25 quadratischen, drehbaren Feldern: Das Mahnmal, mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist an das gleichnamige Spiel Memory angelehnt. Während die oberen Seiten der Felder identisch erscheinen, offenbaren die Rückseiten Texte, Bilder, Fotos und Collagen, die von Betroffenen gestaltet wurden. Wer ein Feld umdreht, bringt individuelle Perspektiven ans Licht. „Diese Felder sind austauschbar – die Erinnerungen, die dargestellt sind, sind daher nicht begrenzt. Sie können jederzeit ergänzt werden. Gerade diese Eigenschaft ist entscheidend, da sich die Aufarbeitung in einem andauernden Prozess befindet“, erläuterte der Künstler Christoph Brech.

Zur Geschichte der Paderborner Erzdiözese gehöre, dass Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene durch Mitarbeitende im kirchlichen Dienst sexualisierte Gewalt erfahren haben, erklärte Erzbischof Dr. Bentz: „Ihnen wurde nicht geglaubt. Verantwortung wurde nicht übernommen, wo sie hätte übernommen werden müssen.“ Diese Leidensgeschichten der betroffenen Menschen gehörten zur Geschichte des Erzbistums „und damit in dieses Gotteshaus als Mitte unserer Ortskirche“, so Dr. Bentz weiter.

Dompropst Monsignore Joachim Göbel ist überzeugt, dass die Brigidenkapelle für die Errichtung des Mahnmals gut gewählt sei: „Dieser Ort ist so etwas wie ein „Zwischen-Ort“ – zwischen „draußen und drinnen“, zwischen Domplatz und Kirchraum, schon im Dom und doch nicht ganz darin. Vielen Menschen kommen täglich an der Brigidenkapelle vorbei“, erklärte der Dompropst. „Durch das Atrium betreten auch viele Mitglieder unserer Domchöre den Dom, um über die sogenannte ‚Domchortreppe‘ in die Räume zu gelangen, in denen sie sich auf die Gottesdienste vorbereiten“, erklärte Joachim Göbel weiter. In der Vergangenheit sei der Domchor leider nicht immer für alle ein sicherer und geschützter Raum gewesen. Umso mehr bemühen sich alle Beteiligten heute durch Regeln, Ordnungen und Schulungen das Miteinander so zu leben, dass es von Nähe und Vertrauen, aber auch von Respekt und professioneller Distanz geprägt ist, betonte der Dompropst. „Damit Regeln, Ordnungen und Schulungen auch zu
Haltungen werden, brauchen sie immer neu eine Erinnerung. Eine wichtige Aufgabe, die das Mahnmal in der Brigidenkapelle zukünftig auch übernehmen wird“, ist sich Msgr. Joachim Göbel sicher.

Reinhold Harnisch, Sprecher der Betroffenenvertretung beschrieb den Entstehungsprozess des Mahnmals als von Beginn an gut erlebte Kooperation. Dies habe schon begonnen mit dem Hinweisschild an den Grablegen der früheren Erzbischöfe Jaeger und Degenhardt in der
Krypta. „Das hat uns als Betroffenenvertretung ermutigt, den Wunsch aller Betroffenen für ein Mahnmal zu äußern, das Licht ins Dunkel
bringt“, sagte Reinhold Harnisch. Bei der Realisierung des jetzigen Mahnmals sei „Hand in Hand gearbeitet worden, jeder war für jeden da“,
lobte Harnisch.

Dr. Udo Markus Bentz ist seit 2024 Erzbischof von Paderborn. Die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt habe für ihn von Beginn an hohe Priorität gehabt: „Ich wollte und musste das Bistum möglichst umfassend kennenlernen – besonders auch in dieser Hinsicht“, erinnerte sich der
Paderborner Erzbischof. Dass es neben vielen notwendigen und guten Schritten der Aufarbeitung auch damals schon konkrete Überlegungen
für ein Denk- und Mahnmal gegeben habe, habe ihn dankbar gestimmt. Erzbischof Dr. Bentz betonte weiter: „Das Mahnmal erinnert uns als
bleibendes Zeichen daran, dass Verantwortung nicht endet, sondern weitergegeben wird. Sie liegt jetzt bei uns – und wir haben sie
wahrzunehmen und auszugestalten.“ Das Mahnmal sei ein Meilenstein, aber kein Schlusspunkt: „Es ist ein bleibender Auftrag an uns – als Bistumsleitung, als katholische Kirche und an jede und jeden persönlich – auch an mich“, so Dr. Bentz.

Wesentlich für die Umsetzung des Mahnmals sei der gemeinsame Prozess gewesen, berichtete Generalvikar Dr. Michael Bredeck im Rahmen des Pressegesprächs: „Die heutige Präsentation des Mahnmals und Gedenkortes für Betroffene sexuellen und geistlichen Missbrauchs im Erzbistum Paderborn war nur möglich durch einen gemeinsamen Weg, den Verantwortliche des Erzbistums Paderborn, des Metropolitankapitels und der Betroffenenvertretung im Erzbistum Paderborn gegangen sind“, erinnerte sich der Generalvikar mit Blick auf den anderthalbjährigen Prozess. „Aufdecken und erinnern- das ist für mich nicht nur der Titel des Mahnmals, sondern auch darüber hinaus für uns alle ein stetiger Reminder, die Erinnerung an vergangenes Leid wachzuhalten, um zukünftiges Leid zu verhindern“, so der Generalvikar abschließend.

Fotos: Erzbistum Paderborn, Bezim Mazhiqi