Klimafasten 2024
Die Pfarrei St. Marien lädt ein, sich in diesem Jahr an der Aktion „Klimafasten“ zu beteiligen, einer ökumenischen Aktion, die von zahlreichen katholischen und evangelischen Institutionen (u.a. auch dem Erzbistum Paderborn) getragen wird. Klimafasten lädt dazu ein, den Klimaschutz in den Fokus der eigenen geistlichen Gestaltung der Fastenzeit zu stellen. Dafür gibt es beginnend am Aschermittwoch für jede der sieben Wochen der Fastenzeit hier einen Impulstext.
Stellungnahme des Rates der Pfarrei zur Berichterstattung in den Ruhrnachrichten
Im Bericht der Ruhr-Nachrichten vom 27.12.2025 schreibt der Autor Reinhard Schmitz, dass die Profanisierung, also die Entweihung der Kirche Heilig Geist „überraschenderweise“ vorgezogen worden wäre und insinuiert gleich mit der Überschrift „Gemeinde überrascht“, dass die Gemeinde darüber nicht informiert worden wäre. Tatsächlich war der Termin zur Profanisierung am 28.12.2025 lange bekannt und wurde über alle möglichen Kanäle an interessierte Menschen kommuniziert. Wahr ist natürlich, dass der Termin direkt nach Weihnachten nicht allen Kirchgängern genehm ist: Den frisch gewählten Rat der Pfarrei (ehem. Pfarrgemeinderat) erreichte dazu genau eine konkrete „Beschwerde“; wer die „vielen“ (Zitat Schmitz) Kirchenmitglieder sein sollen, die von dem Termin „kalt erwischt“ wurden, erschließt sich uns nicht. Wahr ist auch, dass der Termin in der letzten Sitzung des Rates noch einmal intensiv diskutiert wurde, man sich aber einstimmig gegen eine Verschiebung des bereits angekündigten Termins entschieden hat.
Die Schließung der Kirche Heilig Geist zum Ende des Jahres war lange bekannt und wurde über das Jahr hindurch mit verschiedenen Aktionen an diesem Standort vorbereitet. Wenn nun in den Ruhr-Nachrichten von einer „vorzeitigen“ Schließung der Kirche, ganze 3(!) Tage vor Silvester, die Rede ist, so sollte dies im Zusammenhang mit anderen Artikeln des freien Autors Hr. Schmitz gesehen werden, die unsere Pfarrei betreffen. Diesen liegt allesamt ein eher vorwurfsvoller Duktus der Pfarreileitung gegenüber zugrunde: Die Fronleichnams-Prozession 2025 fand nicht „ausnahmsweise“ (Bericht vom 27.12.2025), sondern bewusst gewählt in Schwerte Ost statt. Der Standort wird auch nicht „vermarktet“ (Bericht vom 15.09.2025), sondern den Realitäten ins Auge sehend und nach schwieriger Abwägung durch einen transparenten Prozess aufgegeben. Wie eine Weiternutzung durch einen anderen Investor aussehen wird ist derzeit noch unklar, dies wird aber sicherlich nicht vorrangig unter monetären Gesichtspunkten entschieden. Auch ist die Schließung der Marienkirche keineswegs beschlossen (Bericht vom 25.11.2025) oder kurzfristig geplant. Ganz im Gegenteil wurde im Immobilienprozess der letzten beiden Jahre die Aufgabe der Marienkirche diskutiert – und vorläufig verworfen! Dennoch wird es erlaubt sein in Zeiten gewaltiger Umbrüche, die auch und nicht zuletzt die Kirche betreffen, Optionen für die mittelfristige Zukunft zu erwägen. Und dazu gehört die Frage, ob zwei Stadtkirchen für Schwerte (St. Marien und St. Viktor) noch zeitgemäß sein werden. Leider werden solche Details in den „Berichten“ von Hr. Schmitz i.d.R. nicht erläutert.
Dem Rat der Pfarrei als Leitungsgremium der Pfarrei St. Marien ist nicht klar ob und wenn ja, warum Hr. Schmitz mit seinen Artikeln eine Agenda verfolgt. Wenn dem so sein sollte, so gehört es sich, dies bei der Veröffentlichung deutlich zu kennzeichnen. Dementsprechend muss die Frage nach den journalistischen Qualitätsstandards im Hause Lensing erlaubt sein, wenn solche, offensichtlich meinungslastigen und faktenverdrehenden Artikel regelmäßig als „Bericht“erstattungen in der Schwerter Lokalpresse erscheinen. Bisher haben wir auf unsere bisherigen Anfragen diesbezüglich weder von Hr. Schmitz noch von der Redaktion Antworten erhalten.
Rat der Pfarrei St. Marien Schwerte, Vorstandsteam
Heilig Geist ist profaniert
Selten schönes Klangereignis in der Pfarrkirche
Ein kirchenmusikalisches Ereignis, das rund 300 Gottesdienstbesucher am zweiten Weihnachtstag in der Heiligen Messe in St. Marien gemeinsam erlebten und feierten: Unter der musikalischen Leitung von Dr. Andreas Feilen sang ein 60köpfiger Projektchor, unterstützt von fünf professionellen Streichern (zwei Violinen, Viola, Cello, Bass), die 1877 geschriebene Messe brève no. 7 des französischen Opern- und Kirchenmusik-Komponisten Charles Gounod.
Ein raumfüllendes Klangvolumen bis unter die Bögen der neugotischen Pfarrkirche, sehr schön intonierte schwierige Gesangspassagen, exzellent aufgestellte Instrumentalisten – selten ist in der ehrwürdigen Marienkirche so etwas Wundervolles aufgeführt worden.
Pastor Christian Laubhold und Pfarrer Guido Bartels als Konzelebrant feierten den liturgischen Teil dieser Messe, die die fantastische Akustik des Kirchengebäudes an der Goethestraße voll zur Geltung brachte. Kirchenmusiker Andreas Feilen musste zwischendurch vom Dirigat vor dem Altar immer wieder zur Empore hinauf sprinten, wo er die Messe an der großen Seiffert-Orgel mit ganzem Einsatz begleitete.

Solch eine besonders musikalisch gestaltete Messe setzt Maßstäbe für die künftigen musikalischen Höhepukte im Kirchenjahr.
Bestaunt wurde von vielen Messe-Besuchern auch die neue „alte“ Krippe, die das Pastoralteam der Gemeinde erstmals direkt vor den Altar gebaut hatte; unter Zuhilfenahme der schönen, 120 Jahre alten Gipsfiguren aus dem kaum mehr zugänglichen Turmmuseum.
Forum Paulus lädt zum Nachdenken über Vielfalt und Konflikte ein
Das Forum Paulus lädt zum Vortrag „Vielfalt führt zu Konflikten – und das darf sein!“ ein. Am Dienstag, 6. Januar 2026, spricht Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund, über Vielfalt in unserer Gesellschaft und warum Konflikte dazugehören. Die Veranstaltung findet von 18:30 bis ca. 20:00 Uhr in der Aula des Mallinckrodt-Gymnasiums in Dortmund statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind willkommen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Katholischen Forums Dortmund unter: https://www.katholisches-forum-dortmund.de/angebote-veranstaltungen/bildung-austausch/forumpaulus/
Über 500 Weihnachtsbäumchen von Jung an Alt verschenkt
Über 500 Kinder aus Schwerter Grundschulen bereiteten den Bewohnerinnen und Bewohnern aller Schwerter Altenheime eine große Freude. Sie bastelten Weihnachtsbäume und besuchten die Seniorinnen und Senioren persönlich. Initiiert wurde die Aktion von der Schulpastoral der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien, die Kinder und Einrichtungen zusammenbrachte. Die Holzbäumchen wurden gemeinsam von der katholischen Pfarrei und der evangelischen Kirchengemeinde Schwerte finanziert.
Ein Gemeinschaftsgeschenk machten die Klassen 2b und 4a der Lenningskampschule den Menschen im Friedrich-Krahn-Altenheim in Holzen. Eine Stunde lang spielten Kinder und Seniorinnen und Senioren gemeinsam Indoor-Spiele wie Kegeln oder Softballwerfen. Beim Memory hatten mal die Kinder, mal die Älteren die Nase vorn. Die Klasse 2a und die Kunst-AG der Albert-Schweitzer-Schule besuchten das Klara-Röhrscheidt-Haus. Weihnachtlich verkleidet sangen sie Lieder in der Cafeteria. Beim Überreichen der Geschenke gab es glückliche Gesichter.
Die zweiten und vierten Klassen der Friedrich-Kayser-Schule besuchten das „Haus am Stadtpark“. Gemeinsam gingen sie durch alle vier Flure des Hauses und überreichten jeder Bewohnerin und jedem Bewohner einen Holz-Weihnachtsbaum.
Die Heideschule, die Reichshofschule und die Eintracht-Grundschule aus Dortmund-Holzen beteiligten sich am Basteln der Weihnachtsbäume. Ein persönlicher Besuch im Johannes-Mergenthaler-Haus und im Haus Schwerte war nicht möglich. Dort wurden die Geschenke im Rahmen der Adventsfeiern überreicht.


Silvester einmal anders in der Marienkirche
Herzlich laden wir am Silvesterabend von 23 bis 24 Uhr in die Marienkirche ein. Wir möchten in Stille, Gebet und bei Musik vor Jesus Christus in der Eucharistie verweilen und das neue Jahr begrüßen. Um Mitternacht schließen wir mit einem persönlichen Segen für das Jahr 2026.
183 Glücklich(t)-Tüten für „Pastor Ollis“ Arbeit
Die Idee sich an der Aktion „Glücklich(t)“ des Erzbistums zu beteiligen, war in Schwerte schnell in die Tat umgesetzt. Für einen Fremden eine Geschenktüte packen, kann es zu Weihnachten noch was Christlicheres geben? Aber wer sollte die gefüllten Tüten dann bekommen? Im Pastoralrat war nach sehr kurzer Beratung klar, dass Pastor Oliver Schütte am ehesten gut gefüllte Tüten für seine Obdachlosenarbeit in Dortmund benötigt. Schütte hatte seit Vikariat vor einigen Jahren in Schwerte in der Pfarrei St. Marien absolviert und war vielen Gemeindemitgliedern noch gut bekannt.
Sein Name war sicher auch ausschlaggebend, „Olli“ Schütte hat in Schwerte wegen seiner unkomplizierten und aufgeschlossenen Art immer noch viele Freunde. Nach einer Zwischenstation in Arnsberg hatte Schütte vor wenigen Jahren die pastorale Obdachlosenarbeit in Dortmund neben seiner Arbeit in einer Dortmunder Gemeinde übernommen. Davon hatte Pastor Schütte auch bei gelegentlichen Besuchen am alten Wirkungsort beredt erzählt. Schwertes Streetworker Peter Blaschke beriet das Pastoralteam dann in diese, also in Ollis Richtung.
Und so wurde zur Sammlung von warmer Kleidung, Schlafsäcken und haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln aufgerufen. Viele, viele Gemeindemitglieder waren überzeugt von der Sinnhaftigkeit ihrer Sachspende und vertrauen auf Pastor Schütte, dass diese Spenden auch die richtigen erreichen. In den Gottesdiensten Ende November wurden die „Glücklich(t)“-Papiertüten ausgegeben und nur wenige Tage später wieder eingesammelt. Da kamen tatsächlich über 180 prallvolle Papiertüten wieder zurück. Viele Pullover hatten noch das Preisschild angenäht oder waren original-verpackt. Decken, Socken, Schals, Mützen, alles in guter Qualität. Alles Sachen, die in Dortmund dringend gebraucht werden. Die Sakristei der Pfarrkirche und das Büro von Verwaltungsleiter Rainer Engel waren kaum noch betretbar – überall lagerten die Tüten.
Bis Pastor Schütte sie kurz vor Weihnachten abholte. Als hätte er es geahnt, hatte er ausnahmsweise einen größeren Transporter dabei. Die Türen ließen sich kaum schließen, dicht gepresst wurden die Papiertüten mit ihrem Inhalt im Wageninneren gestapelt.
Weil nun nicht jeder Bedürftige irgendeine Tüte bekommen sollte, mussten die Präsente noch sortiert werden – viel Arbeit für Olli Schütte und sein Team. Schokolade für Diabetiker zum Beispiel wäre fatal. Und dann werden in diesen Tagen immer noch Menschen in eher kleinen Gruppen eingeladen und mit den Schwerter Tüten beschenkt. Als Erstes wurden die Schlafsäcke und das Zelt ausgegeben, die eisigen Temperaturen hatten sich ja früh genug angekündigt.
Die Schwerter Aktion für die Obdachlosenarbeit in Dortmund wird eine der größten Sammlungen im Erzbistum in diesem Jahr gewesen sein. Sie macht Hoffnung: Wenn es um Mitmenschen in Not geht, sind die Leute in Schwerte da.








